nur ein gefühl

ich kann es nicht erklären, aber ich habe das gefühl, dass wir verdammt erwachsen gewórden sind. irgendwie bin ich im laufe dieses jahres erwachsener geworden. ich weiß nicht, wie und warum es  aufeinmal dazu gekommmen ist, aber es ist irgendwie passiert. wenn ich franzi autofahren sehe, denke ich, dass sie schon verdammt erwachsen aussieht. überhaupt treffen wir so viele entscheidungen selber, dass wir außer vom finanziellen aspekt her eigentlich nicht mehr abhängig von unseren eltern sind. wir sind keine spießigen erwachsenen , aber wir sind auch keine teenager mehr. wir sind auf unsere weise irgendwie erwachsen.  es liegt an uns, ob wir spießer werden. wir können aber auch anders sein, wir können mit 50 noch irgendwie jung sein. wir sind doch eine völlig andere generation, als unsere eltern, allein schon deshalb werden wir anders leben und vielleicht auch verhindern spießig zu werden. und eigentlich verhalten wir uns jetzt schon an manchen stellen spießig, was die schule angeht oder so, weil wir da auch einfach duieses pflichtbewusstsein haben, dass uns auch irgendwie erwachsen macht.

Sicherheitsnadel am 28.12.06 20:01, kommentieren

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everything moves in circles

wer sagt denn, dass diese liste voller vergnügen ist? hast du nicht auch irgendwas, was du machen willst und es noch machen willst? und wie meinst du das mit dem selbst verpassen?

und ich glaube auch, dass das generationenabhängig ist.

nur nach so ner liste zu leben find ich doof, aber so gewisse dinge hab ich schon, die ich gern machen will, aber ich versuch jetzt nicht auf ach und krach sie zu erreichen, außerdem find ich, dass das warten auf manches meist auch seine arbeit tut, vielleicht ist man ja dann enttäuscht von dem auf was man so lange gewartet hat.

 

eintagsfliege am 14.12.06 16:32, kommentieren

ja, ich liebe diese stunden, die man morgen schon vergisst

ich glaube man muss zwischen erfüllt und zufrieden sein differenzieren. ich bin zufrieden, aber ich kann im moment noch nicht sagen, ob ich ein erfülltes leben habe. wahrscheinlich nicht, aber ich kann auch nicht sagen, dass mir etwas fehlt, weil mir im moment eigentlich gar nix fehlt. mir fehlt vielleicht etwas zeit und mir fehlen die dinge, die nach all der zeit hängen geblieben sein sollten. aber je schneller die zeit vergeht, desto weniger bleibt hängen und ich sehe, dass sich alles zu schnell verändert. wenn ich jetzt sterben würde, wäre das schon ein bisschen schade, weil es so viele dinge gibt, dieich noch nicht gesehen oder erlebt habe, aber ich würde auch nicht unglücklich sterben. vielleicht ägere ich mich später, dass ich viele dinge jetzt zu dieser zeit hätte machen können, aber im moment bereue ich nichts und das macht mich zufrieden. und vielleicht führt diese zufriedenheit zu einem erfüllten leben.

Sicherheitsnadel am 14.12.06 16:23, kommentieren

i feel the night explode

naja diese listen, mit den dingen die man unbedingt im leben schonmal gemacht haben muss, gibt es sicher auch nicht umsonst und bestimmt hat sich auch jemand was dabei gedacht.
ich hätte auch angst irgendwas im leben zu verpassen und ich hab auch ganz selten (wenn überhaupt) vonleuten gehört, dass sie ein erfülltes leben hatten komischerweise, war das dann immer von älteren leuten zu hören,also von oma & opa.vielleicht empfinden sie das wirklich so, wobei ich glaube, dass das einfach wegen ihrer generation so ist.sie mussten sich mit dem was sie hatten zufrieden geben,weil sie keine andere chance hatten.das hat sich durchgezogen bis zu ihrem jetzigen alter.davon abgesehen hängt es auch sicherlich von jedem selbst ab; und von der einstellung zum leben.ich glaube die menschen, die wirklich wenig haben, sehnen sich vllt nach mehr, aber trotzdem haben sie gelernt dankbar zu sein für das was sie haben. ok dann wäre ihr leben aber auch nicht erfüllt, oder?

mupfel am 11.12.06 22:47, kommentieren

funkytown :p

aber ist es nicht vielleicht egoistisch zu sagen, dass man nichts in seinem leben verpassen will?! vielleicht ist es genau so richtig wie wir leben, vielleicht sollen wir einfach das ein oder andere verpassen um nicht wie maschienen einem vergnügen hinterher zu rennen. am ende leben wir nur nach einer liste, die wir nur abhaken müssen, wenn wir das ein oder andere erreicht haben oder uns einen wunsch erfüllt haben. vielleicht sollten wir auch einfach nur lernen zufrieden zu sein. so viele ansprüche die geselschaft an uns stellt, so viele ansprüche stellen wir ans uns selbst, weil wir unbedingt was besonderes sein wollen und jeder mit dem gedanken gehen möchte, irgendetwas in anderen menschen verändert zu haben. wir wollen vielleicht auch einfach nur wie maschienen glücklich werden, nach dem allgemeinen spaß prinzip. aber vielleicht ist auch einfach der sinn des lebens, dass wir irgendwann bei uns selbst ankommen und nicht mehr rastlos durch die gegend zioehen müssen nach der unerfüllten sehnsucht und dem unerfüllten glück. irgendwann kommen wir dann in funkytown an und werden gar nicht mehr glücklich. vielleicht kann man auch gar nichts verpassen, vieleicht verpassen wir uns nur einfach selbst?!

Sicherheitsnadel am 11.12.06 17:35, kommentieren

tell it to my heart :P

priscas gedanke mit dem 100jahre früher leben, hat mich heut mittag auf den gedanken gebracht, was passieren würde, wenn das alles hier nur ein traum wäre und wir aufwachen und in einer komplett anderen welt aufwachen, vielleicht weit vor unserer zeit oder in der zukunft? was würde man nach solch einem traum nur tun? irgendwie hatte ich dann auch angst, dass dies wirklich nur ein traum sein könnte, was eigentlich nur gedankenspinnerei ist, aber es ist schon eine seltsame vorstellung, wenn alles so in einem winzigen augenblick verschwindet.

ich frage mich oft, ob es nicht irgendwie falsch ist, wie wir leben. wir leben so ziemlich auf zukunft ausgerichtet. aber es könnte doch durchaus sein, dass man morgen verunglückt und tot ist oder ein völlig neues leben führen muss. und wie bailey bei eine jeans für 4 gesagt hat:"ich möchte einfach nicht alles verpasst haben." oder so ähnlich. ich würde mich verdammt ärgern, weil es so viele dinge gibt, die ich mit mir rumtrage ohne sie auszusprechen, zu machen, die ich vielleicht nie gemacht hätte. aber da man ja ungerne ans ende denkt, aber trotzdem an seine zukunft, was doch wie ein paradoxon wirkt, und so lieber alles mit sich rumträgt. vielleicht ist es besser so, vielleicht sind aber verpasste chancen dabei. vielleicht beschleunigt man sein leben dadurch. aber es ist auf jedenfall risikoreicher

eintagsfliege am 9.12.06 23:18, kommentieren

hypnopedia, oder wie man das auch immer schreibt

vielleicht setzten wir ja alle eine maske auf. mir ist an sasch aufgefallen, dass er wirklich mit jedem klar kommt und auch immer fröhlich und lustig und gemein zu mir ist, weil er auch keine gelegenheit auslässt um sich lustig über mich zu machen und auch nicht die möglichkeit ausläst mir bestimmte sachen noch mein leben lang vorzuhalten...

also jedenfalls ist mir aufgefallen, dass die meisten leute wahrscheinlich nicht den radke in ihm sehen. manchmal guck ich izhn an, und ich weiß genau was er denkt und was er fühlt. ich weiß, dass ihm manchmal ziemlich schlecht geht, weil die sache mit alex einfach keine zukunft hat. ich weiß, dass er sie unglaublich liebt, aber sie ihn nicht an sich ranlassen kann. ich schätzte, die meisten leute sehen auch nicht, dass er sich um alles immer gedanken macht. er hat mir heute gesagt, dass er zwar mit jedem klarkommt, aber sich nicht unbedingt in diesen jahrgang integrieren muss, dass er seine wenigen guten freunde hat und dass er sich den weg des einzelgängers eigentlich selbst ausgesucht hat. ich habe wieder festgestellt, dass wir die freaks sind, die individualisten, die vielleicht nicht unbedingt die stability im system garantieren. aber wie der beyer einmal gesagt hat sind es die freaks, die die welt verändern, all die querdenker, die etwas verändern wollten. ich meine, wir hätten opportunisten werden können, aber wir haben uns dafür entschieden uns von der masse abzugenzen. wir könnten unsere wahrheit in dem mitläuferleben finden. wir könnten alles für wahr haltenb, was uns schon so oft vorgelebt wurde und wir könnten aufhören uns irgendwas zu hinterfragen. vielleicht wurden wir auch so erzogen, dass wir nicht fragen sollen, weil uns unsere eltern das wahre leben jeden tag vorleben. wer hat gesagt, dass wir jemals etwas anders machen sollten. wir gehen doch ständug diesen alten ausgetretenen weg. ich habe mich gefragt, wie ich gedacht hätte, wenn ich vor 100 jahren oder so gelebt hätte. hätte ich akzeptiert, dass frauen keine rechte haben, dass die armen unterdrückt werden, oder hätte ich mit eine revolution angeführt?! vielleicht wäre ich damals im opportunismus versunken ohne jemals für meine rechte zu kämpfen, aber vielleicht hätte ich auch damals alles hinterfragt. was ich aber eigentlich sagen wollte ist, dass man noch so viel massenbeeinflussung betreiben kann, aber irgendein individuum wird immer überleben, so wie bernard marx in brave new world. ich weiß, dass ich es mir in vielen dingen nicht grade einfach gemacht hat, aber das war der weg, den ich mir gewählt habe und den die ganzen anderen individualisten vor uns auch gewählt haben und in zukunft auch wählen werden, weil die welt sonst ewig stillstehen würde, ohne neue gedanken und ideale. vielleicht kommen wir irgendwann zu einer überidealisierten welt mit überbewerteten tugenden, wie in don carlos, aber da muss am wieder den grad finden zwischen einer robotormenschheit und einer idealmäßig ühberfrachteten menschheit, wo das ideal nur noch reines pflichtbewusstsein ist

Sicherheitsnadel am 6.12.06 18:57, kommentieren