schaaaalter.....schalter?

ach übrigens:

ich glaube das zeichnet auch die perfektionisten aus:

sie leben nur dafür diesen bestimmten schalter zu betätigen, natürlich möglichst perfekt, um perfekt zu sein.Würde es ihnen noch so schlecht gehen...sie würden den "happy feeling"schalter betätigen und losrennen und die ganze welt umarmen wollen.

perfekte leute= perfekte maschinen

brave new world

mupfel am 6.12.06 18:18, kommentieren

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möglicherweise werden dinge öfters mit gewalt, ohne dass man es will aus dem leben gerissen.klingt sehr dramatisch, aber vllt fühlt sich dein fahrrad aber seit langem eingesperrt und gefangen und hat aufgegebn nach dir zu suchen, weil es die gewohnheit bestimmt hat.

möglicherweise hat es sich auch damit abgefunden, weil es die hoffnung verloren hat.denkst du denn immernoch jeden tag daran, dass es zurück kommen könnte? klingt ziemlich naiv.(sagt die verkörperung der naivität )

Vielleicht hängen wir an manchen sachen einfach zu lange und an anderen wieder zu kurz.Aber wie soll man den unterscheiden, ob es eine sache wirklich wert ist an ihr zu hängen?Weil sie einem viel bedeutet?Läuft man dann nicht gefahr total abhängig zu werden?

Letztens ist mir wieder was neues aufgefallen.Man sagt oder leute sagen zum beispiel zu ihrem partner: "ich kann nicht leben ohne dich!" Aber hat man denn vor der Beziehung kein Leben geführt?das zeugt doch auch von abhängigkeit und was die emanzipierte frau darüber sagen würde ist klar:

Mädels, macht euch nie abhängig von einem Mann!

(ich glaub ich hab zu viel bio gelernt.......)

mupfel am 6.12.06 18:14, kommentieren

wer weiß, vielleicht hatte dein fahrrad einen unerkannten grund? und nur weil das fahrrad von deiner ma etwas klappert, darfst du nich so gemein sein. obwohl...ich bin zu meiner oma auch nich grad immer nett *lol* super vergleich. ähm ja.

eintagsfliege am 4.12.06 21:26, kommentieren

dann trifft das aber nicht auf mein fahrrad zu. ich habe mein fahrrad geliebt, ich hatte so angst um mein fahrrad und dann hat es mich verlassen und immer wenn ich leute mit dem selben fahrrad gesehen habe, hanb ich mir einbgebildet, dass es meins ist. ich habe immer gehofft, es würde zurück zu mir kommen, aber es hat mich einfach verlassen, ohne ein wort zu sagen, ohne eine einzige spur zu hinterlassen. hätte es mich nie verlassen, müsste ich nicht mit dem gameligen fahrrad von meiner mutter rumfahren, wo die gangschaltung und das licht und die bremsen nicht richtig gehen. außerdem ist der ständer zu groß, dass es jedes mal umkippt. ich hasse dieses fahrrad!!!

Sicherheitsnadel am 4.12.06 18:59, kommentieren

im moment stelle ich ja die theorie auf, dass nicht nur menschen angst haben vergessen zu werden, sondern vielleicht auch dinge. zwei dinge wurden gestohlen (mein rad und der roller von franzi). jeweils wie man das letzte mal diesen gegenstand benutzen wollte und dann ist er weg. einfach gestohlen. und man kann es in diesem augenblick gar nicht fassen.

ich glaube so langsam, dass dieser gegenstand weiß, dass er heute zum letzten mal benutzt wird und hat einfach angst vergessen zu werden und dann sucht er sich einfach einen neuen besitzer, der ihn weiterhin benutzt.

 

eintagsfliege am 3.12.06 18:40, kommentieren

ich glaube, genau das ist es, wovor ich angst habe, dass josh mich einfach vergessen könnte. aber zu der sache mit dem goethehaus. ich glaube wir müssen doch immer irgendwie funktionieren. das ist das problem der menschheit. bei einer maschine kann man sich drauf verlassen, dass sie funktioniert, aber menschen sind einfach zu emotional. aber man klammert diese emotionalität immer aus und sieht nur die leistung. eigentlich ist es traurig, dass wir so eine hochleistungsgesellschaft sind und der mensch immer mehr in den hintergrund rückt.

Sicherheitsnadel am 2.12.06 15:19, kommentieren

die wirren der annagedanken

manchmal frage ich mich, ob nicht von uns verlangt wird, wie eine maschine zu funktionieren. heute im goethe museum sollten wir innerhalb einer stunde einen kreativen text zu einem bild schreiben. ich hatte mir nachtmahre ausgesucht. ich fand das bild total faszinierend, find ich jetzt immer noch, doch mir viel dazu nichts ein, was aber ja nicht gleich bedeutet, dass das bild nichts aussagend für mich ist. aber ch konnte in diesem moment einfach nicht schreiben. und hm. mir kam es echt so vor, dass wir einen schalter haben, den wir nur umlegen müssen, damit wir kreativ sind und den wir nach einer stunde wieder umlegen, um wieder praktisch-rational zu denken. mein schalter ist kaputt, es kommen nur noch bruchstücke, die kein funken kreativität besitzen. so viel zum goethe-haus.

jetzt zu prisca. weißt du, was mir wichtig ist bei all diesen menschen? dass sie einen nicht vergessen. vielleicht ist das egoistisch. aber ich glaube, sobald man merkt, dass man den leuten nur ein klein bisschen was bedeutet, indem sie sich an einen erinnern, dann ist das schon was 'besonderes'. ich kann das nicht gut erklären, aber vielleicht verstehst du ja was ich ungefähr meine.

eintagsfliege am 30.11.06 20:43, kommentieren