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I'm keeping an eye on the future, an eye on the past, and the present in my pocket

im moment bin ich ziemlich verwirrt über das, was ich nach der schule machen will.

wie schon erwähnt, will ich ein soziales jahr im ausland machen, bevorzugt in afrika. und je öfter ich mit leuten darüber rede, werde ich unsicherer, weil hm, mir die gefahren immer klarer werden, aber andererseits will ich auch was gutes tun und wenn man nur die gefahren sehen würde, würde fast niemand darunter gehen. klar, dass gefahren damit verbunden sind, aber hm, auch hier kann man plötzlich vom auto übefahren werden oder in ne hecke gezogen werden oder nicht? bloß haben wir ja mehr sicherheiten. hm, das is alles nicht so einfach, aber ich will auch mal hier raus. in eine andere gesellschaft. in die unheile welt.

und dann ist da die frage was ich nach dem jahr machen will. ich weiß es ja jetzt noch nicht mal mehr, ob ich was mit biologie machen will. vielleicht komme ich nach diesem jahr mit komplett neuen vorstellungen zurück, aber hm, vorausgesetzt ich mach auch dieses jahr.

heute bin ich auf die musiktherapie gekommen, das so eigentlich ganz interessant klingt. schau ich mir die aufnahmeprüfungen an, weiß ich jetz schon, dass ich das vergessen kann, man muss klavier können und noch so anderes zeug, fast wie bei ner richtigen musikaufnahmeprüfung fürn instrumentenstudium. vielleicht ist mir das alles etwas zu viel musik.

zusammengefasst, weiß ich überhaupt nicht mehr wirklich was ich eigentlich machen will, bis auf das soziale jahr.

soweit. musste ich grad mal loswerden, weil ich das echt blöd finde.

eintagsfliege verlinken 21.1.07 16:03, kommentieren



von äpfeln und birnen

ich bin letztens zu dem schluss gekommen, dass man sehr wohl äpfel mit birnen  vergleichen kann. beides ist obst, äpfel und birnen können beide grün-gelb sein, julians äpfel schmecken sogar nach birnen. die schalen von äpfel und birnen sind auch gleich beschaffen, nur über die qualität von äpfeln und birnen kann man auf dem niveau nicht diskutieren. vergleichen ist also relativ. genauso wie der spruch: "man kann nicht auf 2 hochzeiten gleichzeitig tanzen." wenn man gleichzeitig so definiert, dass beide im gleichen zeitraum am selben tag stattfinden, dann kann man nacheinander auf beide hochzeiten gehen und war trotzdem gleichzeitig da. definiert man gleichzeitig aber auf einen sekunden genauen zeitpunkt, dann dürfte es schwer fallen auf beiden hochzeiten gleichzeitig zu tanzen, obwohl es unter dem aspekt der zeitdilatatation irgendwann möglich sein wird. schlussfolgernd kann man sagen, dass alles im leben definitionssache ist. vielleicht ist das ein problem der gesellschaft, dass wir für alles immer feste definitionen brauchen, an denen keiner zu rütteln scheint. versucht man aber die dinge unter anderen aspekten zu definieren, sind die dinge gar nicht mehr so, wie sie scheinen.

 

zum schluss noch ein paar weisheiten von sascha:

 wenn jeder an sich denkt, ist auch für jeden gesorgt.

die leute, die für alles offen sind, sind nicht ganz dicht.  hoho-ein wortspiel...

Sicherheitsnadel verlinken 22.1.07 19:57, kommentieren

vom hundersten ins tausenstel

klar, dass apfel und birne nicht grundverschieden sind, gehören ja beide zu einer kategorie nämlich: OBST. tadaa, so einfach ist das. jedes kind kann dir sagen, was obst ist und was gemüse. aber vor lauter nachdenken bin ich dennoch auf die kindliche frage gestoßen: wie unterscheiden wir obst und gemüse? nur am geschmack? ist das nicht etwas lächerlich? wir können dinge, an einem einzigen merkmal festlegen, in kategorien stecken, in schubladen stecken, en stempel aufdrücken. irgendwie find ich diese erkenntnis doch etwas krass und naja, wie schon erwähnt, auch lächerlich. hm, aber andererseits können wir ja auch nich in einer undefinierten welt leben, geht nicht, wie sind dazu viel zu ordnungsliebend.

ist das nich mal wieder ein tolles beispiel, wie man vom hundersten auf en tausenstel kommen kann?

1 Kommentar eintagsfliege verlinken 24.1.07 20:49, kommentieren

anschluss an......(?)

 

ich glaube, dass ohne feste Definitionen die Gurke nicht die Gurke wäre,dass Auge nicht das Auge usw.Was ist aber mit en wirklich undefinierbaren Begriffen, wie zum Beispiel ein Geschmack den jeder anders empfindet?Man beschriebt ihn mit dem was man kennt, aber er hat keine feste Definition.Warum eigentlich nicht?Man könnte doch gerade heraus etwas neues erfinden...und ab damit ins Fremdwörterbuch oder in den Duden.

Ist das leben eigentlich auch definiert?Dürfte es eigentlich nicht, weil jeder ich darunter etwas anderes vorstellt und vorstellen will.Oder ist die Definition nur eine Vorgabe an der man sich orientieren kann/soll?

Leben

das gesamte leibliche und geistige Wirken eines Lebewesens, beim Menschen die individuelle Selbsterfahrung von Handeln, Denken und Fühlen als bestimmende Eigenschaft des Daseins. Bei Platon wird Leben zum philosophischen Begriff und meint die Fähigkeit der inneren Bewegungskraft, wobei das bestimmende Prinzip hierbei die Seele ist, die sich im Körper verwirklicht. Aus naturwissenschaftlicher Sicht entzieht sich Leben bislang einer präzisen Definition. Möglich ist stattdessen, eine Reihe von Merkmalen zu beschreiben, die allem Lebendigen eigen sind.

 

Das ist die Definition aus wissen.de. Ob ich damit was für mein Leben als definierter Begriff etwas anfangen kann, weiß ich nicht.

Und ob die Seele (was meiner einung nach sehr schön klingt) das "bestimmende prinzip unsrer handlungen ist, kann ich ncith so genau sagen...

Letztendlich ist es trotzdem gut, dass es klare definitionen oder feste Begriffe für etwas gib, denn sont würde alles das gleiche sein und ich würde anstatt meines ach so geliebten pfirsichsaft nachher tomatensaft in den händen halten.

 

mupfel verlinken 31.1.07 14:35, kommentieren